Ahnengrab - Ahnengrab CD

Ab 8,00 EUR
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Beschreibung:

Auswahlmöglichkeit, nur die CD oder im PAKETANGEBOT gleich mit T-shirt!!!!!!
 
*Tracklist:*
01. Prolog
02. Der neun Welten Ende
03. Einherjer
04. Blutrache
05. Rabenfrass
06. Burning Out The Bible's Words
07. Berserksmar
08. Ahnengrab
09. Die letzte Fahrt
10. Gen Norden
 
Anbei die Rezi vom Trollhorn Magazin:
 
AHNENGRAB
„Ahnengrab" 8 von 10
Das hatten wir ja lange nicht: Da galoppieren Ahnengrab mit blitzsauberen Running Wild-Riffs durch ihren Prolog, dass man unverzüglich den Bizeps anspannen möchte. Wer bei diesen Klängen mit weit aufgerissenen Augen die rechte Faust in die Höhe reckt, hat schon mal die richtige Einstellung für das selbst betitelte Album der Band aus Mitteldeutschland. Denn wenn es im Weiteren auch weit weniger altschulteutonisch zugeht, kommt man kaum dazu, den Arm wieder aus der Luft zu nehmen. Eher sehe ich schweißgebadete Pagan Metal-Fans, die entfesselt in die heftigen Rhythmen der Ahnengrab-Songs eintauchen.
Obschon Melodien mit trefflichen Wendungen die Stücke dominieren und zwischen dem heiser hervor gebellten Gesang auch klare Töne eine Rolle spielen, sind es nicht etwa Epik oder Erhabenheit, die das Debüt-Album der Band auszeichnen. Ahnengrab ziehen mit gezückten Schwertern durch ihr verheertes Heimatland und hauen kurz und klein, was ihnen nicht genehm erscheint. „Blutrache" ist angesagt. Und nicht nur dieser Text spricht eine deutliche Sprache. „Blutrache" und „Burning Out The Bible Words" sind es dann schließlich auch, die als Beispiele herhalten sollen, um auf einen Umstand aufmerksam zu machen, der in der Musik des Fünfers eine maßgebliche Rolle spielt: So geradlinig die einzelnen Songs auch gestaltet sein mögen, überraschen sie immer wieder mit plötzlichen Rhythmus-Veränderungen, die sich nicht etwa aus dem voranstürmenden Kontext lösen. Statt Brüche zu erzeugen, treiben diese Einschübe noch heftiger voran oder überrennen einen gar. Bei der ersten Begegnung mit dem Ahnengrab-Material werdet Ihr ob dieses Umstandes erstaunt die Ohren spitzen. Später sind es genau jene Momente in den Songs, auf die man sich immer wieder freut. Natürlich ist die Band von der Vollkommenheit noch ein paar brennende Kirchen entfernt. Klischees werden auch hier bedient. Dass diese einem aber nicht plakativ ins Gesicht springen, ist schon die halbe Miete.
 
 
Und die Rezi von Schwermetall.CH
 
*Stil: *Pagan Metal
 
*Label: *Heidenklangwerke
 
*Punkte: *9/13
 
*Spielzeit: *41:08
 
Folk Rock, Black Metal, Pagan Metal - diese Zutaten sind es, die das erste Album der bislang gänzlich unbekannten ostdeutschen Sturmtruppe Ahnengrab ausmachen.
Ohne Vorschusslorbeeren gehen die fünf Schwermetaller auf die gleichnamige Langstrecke und tischen uns zehn Hauptgänge auf, die reichlich, gehaltvoll und raffiniert den kleinen Hunger zwischen Riger und Vrankenvorde zu stillen wissen.
Üppig und grosszügig verfährt die Band, über die nahezu keinerlei Informationen auszumachen sind, mit einem hochmelodischen Extrakt aus rockigen und schwarzmetallischen Stileinflüssen, die sich nach und nach zu einem stimmigen und klangvollen paganen Gesamtbild formieren und den neugierigen Hörer schnell in ihren Bann ziehen.
Ohne auf die Wikinger-Schiene auszuweichen verfahren Ahnengrab auf urtypisch heidnische Art und Weise, lassen immer wieder schwerwiegende und rhythmusbetonte Gitarrenläufe vom Stapel, die von ihrer grossen Wandlungsfähigkeit leben und sowohl als Solostück wie auch als Fundament für die rabengleiche Krächzkehle ihren Mann stehen.
Etwas schade ist, dass der Band im Laufe des Songwriting-Prozesses ein wenig die Ideen ausgegangen sind und sich die zwei handvoll Klangbauten bis auf gelegentlichen Schnörkel kompositorisch nicht wirklich voneinander unterscheiden - es beschleicht einen im Fortlauf der knapp dreiviertelstündigen Spielzeit das Gefühl, sich im Kreis zu drehen.
Es kann aber auch Spass machen sich im Kreis zu drehen, gerade dann, wenn man von solch talentierten Musikanten und ihrem intonierten Stückwerk bestens unterhalten wird.
Keinen Sonderpunkt kann ich an die Produktion vergeben, die zwar ausreichend insgesamt aber recht dumpf und verwaschen auf die Beine gestellt worden ist und der kristallklaren Kunst von Ahnengrab einen leichten Schleier umhängt.
 
Alles in allem ein patentes und vielversprechendes erstes Lebenszeichen von einer Gruppe, die sich hörbar auf dem richtigen Weg befindet und sich mit der Unterstützung eines fähigen Plattenlabels sicherlich positiv entwickeln wird.
Hier wird Mut zur Melodie bewiesen - und mit Pagan Metal kann man heutzutage ohnehin nicht viel falsch machen, sofern man sein Instrument beherrscht... und ihre Instrumente beherrschen die Brandenburger ohne Zweifel.
Man sollte bei "Ahnengrab" ein Ohr riskieren und gespannt der Dinge harren, die da kommen werden..

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